Bauen am Hang: Worauf es ankommt und was bei Pfeil anders ist
Ratgeber der Pfeil Bauträger GmbH aus Althütte
Ratgeber der Pfeil Bauträger GmbH aus Althütte
Ein Hanggrundstück kann ein großer Gewinn sein: Aussicht, viel Licht und ein Untergeschoss, das Sie als Wohnraum nutzen können. Teuer und unschön wird es, wenn das Haus nicht zum Gelände passt. Ein alter Grundsatz guter Architektur lautet deshalb: Das Haus folgt dem Gelände, nicht umgekehrt.
Das ist bei Pfeil anders
Am Hang lässt sich der Höhenunterschied nutzen. Ein Untergeschoss, das talseitig aus dem Gelände tritt, bekommt dort Tageslicht. Auf dieser Seite kann es Wohnraum, Büro oder Gästezimmer aufnehmen. Dazu kommen oft eine schöne Aussicht und mehr Privatsphäre. Voraussetzung ist eine Planung, die das Gelände von Anfang an mitdenkt.
Viele Häuser werden für ein ebenes Grundstück entworfen, gerade Typen- und Fertighäuser. Am Hang führt das häufig zu einer von drei Lösungen. Alle drei sind teuer und selten schön.
Talseitig fehlt dann der Boden unter dem Haus. Gegründet wird aber immer auf gewachsenem Boden, also braucht es tiefere Fundamente, eine Auffüllung und Stützmauern oder Böschungen. Teuer sind vor allem die Stützmauern und der Mehraufwand für die Gründung. Viele Anbieter berücksichtigen beides in der Angebotsphase nicht. Was das für die Entscheidung mit oder ohne Keller bedeutet, lesen Sie im Ratgeber Mit oder ohne Keller bauen?
Die zweite Lösung: Das Haus wird tiefer gesetzt, damit es eben steht. Dann fällt die Zufahrt zum Haus hin, und das Regenwasser läuft Richtung Haus und Garage. Abgefangen wird es meist mit einer Entwässerungsrinne vor Haus oder Garage. Die verstopft, wenn sie nicht regelmäßig gewartet wird, und bei Starkregen reicht sie oft nicht aus. Und das Haus wirkt eingegraben.
Liegt die Straße unten, wird das Erdgeschoss oft auf Straßenhöhe in den Hang geschoben. Das Haus sitzt dann ganz unten auf dem Grundstück, eingegraben statt eingebunden. Bergseitig schaut das Erdgeschoss gegen eine hohe Stützmauer: wenig Licht, kein Ausblick, und zwischen Haus und Mauer bleibt nur ein schmaler, schattiger Streifen. Ausgerechnet der größte Vorteil eines Hanggrundstücks, der Blick, wird verschenkt. Dazu kommt die Stützmauer selbst, einer der teuersten Posten am Hang.
Ein gut geplantes Haus nimmt den Höhenunterschied mit einem Untergeschoss auf. Bergseitig wird es bis auf Erdgeschossniveau angefüllt, sofern Bebauungsplan und Höhenlage es zulassen. Die erdberührte Wand wird dort abgedichtet, und das Hangwasser wird geordnet abgeleitet. Talseitig tritt das Untergeschoss heraus und bekommt Licht. Dort finden nicht nur Technik und Lager Platz, sondern auch Wohn- oder Gästeräume. Die Geschosse darüber können deshalb kompakter werden, die Fläche verteilt sich auf alle Geschosse. So liegen Zufahrt, Erdgeschoss und Garten passend zum Gelände: Das Erdgeschoss bekommt Licht und Ausblick, der Garten schließt ebenerdig an, und der Höhenunterschied wird zu nutzbarem Raum.
Das gilt bei jedem Anbieter und sollte in jedem Angebot geklärt sein:
Wie stark diese Posten ins Gewicht fallen, hängt vor allem von der Neigung des Hanges ab.
Im Rems-Murr-Kreis liegen viele Grundstücke am Hang, gerade im Schwäbischen Wald und im Remstal. Wir bauen hier seit Generationen. Unsere Architekten planen jedes Haus für das konkrete Grundstück und legen die Höhen des Geländes im Entwurf von Anfang an fest, damit Zufahrt, Garage, Erdgeschoss und Garten zusammenpassen. Die Baukostenermittlung gibt Ihnen früh einen realistischen Überblick über alle Kosten. Verbindlich wird es mit dem Festpreis nach der Planung. Darin sind Erdarbeiten, Abfuhr und Deponie, Entwässerung, Außenanlagen und auch die Stützmauern enthalten, und Erdarbeiten und Außenanlagen führt unsere Firmengruppe selbst aus. Warum gerade diese Posten in vielen Angeboten fehlen, lesen Sie im Ratgeber Festpreis beim Hausbau. Beispiele unserer Häuser, auch in Hanglage, finden Sie unter Haus- und Wohnungsbau.
Diese Fragen helfen Ihnen bei jedem Angebot, auch bei unserem:
Vor allem drei Dinge: Das Haus wird nach dem Gelände geplant, nicht umgekehrt. Im Angebot müssen alle Kosten für Erdarbeiten, Gründung, Stützmauern und Außenanlagen stehen. Und das Regenwasser muss vom Haus weggeführt werden. Grundlage für alles ist ein Höhenplan vom Geometer.
Am Hang fällt mehr Aufwand für Erdarbeiten, Gründung, Stützmauern und Entwässerung an. Wie viel, hängt vor allem von der Neigung des Hanges ab. Umso wichtiger ist eine gute Planung, die das Gelände berücksichtigt. Bei keinem Grundstück hat sie so viel Einfluss auf die Kosten wie am Hang. Verbindlich rechnen lässt sich das erst mit den Höhendaten vom Geometer.
Das Haus wird nach dem Gelände geplant und nicht umgekehrt. Geschosse, Zufahrt, Garage und Garten werden so auf die vorhandenen Höhen gelegt, dass das Haus Licht und Ausblick bekommt und der Garten gut erreichbar ist.
Dann fällt die Zufahrt zum Haus hin, und Regenwasser läuft Richtung Haus und Garage. Eine Entwässerungsrinne davor verstopft ohne regelmäßige Wartung und reicht bei Starkregen oft nicht aus.
Ja. Bei Pfeil ist all das im Festpreis enthalten: Erdarbeiten, Aushub, Abfuhr und Deponie, Fundament, Entwässerung, Außenanlagen, Stützmauern und Garage. Erdarbeiten und Außenanlagen führt unsere Firmengruppe selbst aus.
Sie haben ein Hanggrundstück? Sprechen Sie mit unseren Architekten.
Über uns: Die Pfeil Bauträger GmbH aus Althütte gehört zur Pfeil Firmengruppe, einem Familienunternehmen mit über 170 Jahren Geschichte in vierter Generation. Planung und Bauleitung übernehmen unsere eigenen Architekten und Bauleiter.