Bauen am Hang: Worauf es ankommt und was bei Pfeil anders ist

Ratgeber der Pfeil Bauträger GmbH aus Althütte

Ein Hanggrundstück kann ein großer Gewinn sein: Aussicht, viel Licht und ein Untergeschoss, das Sie als Wohnraum nutzen können. Teuer und unschön wird es, wenn das Haus nicht zum Gelände passt. Ein alter Grundsatz guter Architektur lautet deshalb: Das Haus folgt dem Gelände, nicht umgekehrt.

Das ist bei Pfeil anders

  • Geplant für Ihr Grundstück: Unsere eigenen Architekten entwerfen das Haus mit dem Gelände, nicht gegen es.
  • Festpreis mit allem: Erdarbeiten, Aushub, Abfuhr und Deponie, Fundament, Entwässerung, Außenanlagen, Stützmauern und Garage sind enthalten.
  • Aus eigener Hand: Erdarbeiten und Außenanlagen führt unsere Firmengruppe selbst aus.
  • Ein Ansprechpartner: Ihr Architekt bleibt neben unseren Bauleitern Ihr Ansprechpartner, vom Erstgespräch bis nach der Übergabe.

Warum ein Hanggrundstück eine Chance ist

Am Hang lässt sich der Höhenunterschied nutzen. Ein Untergeschoss, das talseitig aus dem Gelände tritt, bekommt dort Tageslicht. Auf dieser Seite kann es Wohnraum, Büro oder Gästezimmer aufnehmen. Dazu kommen oft eine schöne Aussicht und mehr Privatsphäre. Voraussetzung ist eine Planung, die das Gelände von Anfang an mitdenkt.

Der häufigste Fehler: ein Haus, das nicht zum Gelände passt

Viele Häuser werden für ein ebenes Grundstück entworfen, gerade Typen- und Fertighäuser. Am Hang führt das häufig zu einer von drei Lösungen. Alle drei sind teuer und selten schön.

1. Das Haus wird ohne Keller auf den Hang gesetzt

Talseitig fehlt dann der Boden unter dem Haus. Gegründet wird aber immer auf gewachsenem Boden, also braucht es tiefere Fundamente, eine Auffüllung und Stützmauern oder Böschungen. Teuer sind vor allem die Stützmauern und der Mehraufwand für die Gründung. Viele Anbieter berücksichtigen beides in der Angebotsphase nicht. Was das für die Entscheidung mit oder ohne Keller bedeutet, lesen Sie im Ratgeber Mit oder ohne Keller bauen?

Ohne Keller am HangKosten ohne Nutzen
Mutterbodengewachsener BodenTechnik,Abstellengrößere Grundfläche1234
  • ① Unterfüllung bis zum gewachsenen Boden
  • ② talseitig tiefere Fundamente
  • ③ Stützmauer, um die Auffüllung zu halten
  • ④ Technik und Abstellflächen brauchen Platz im Erdgeschoss: Die oberen Geschosse brauchen mehr Grundfläche, und am Hang wächst damit auch die Gründung
  • Für all das entsteht kein zusätzlicher Wohnraum
  • Keine Kellerwände nötig

2. Das Haus wird tiefer als die Straße gesetzt

Die zweite Lösung: Das Haus wird tiefer gesetzt, damit es eben steht. Dann fällt die Zufahrt zum Haus hin, und das Regenwasser läuft Richtung Haus und Garage. Abgefangen wird es meist mit einer Entwässerungsrinne vor Haus oder Garage. Die verstopft, wenn sie nicht regelmäßig gewartet wird, und bei Starkregen reicht sie oft nicht aus. Und das Haus wirkt eingegraben.

Haus tiefer als die StraßeWasser läuft zum Haus
Straße123
  • ① Zufahrt und Regenwasser fallen zum Haus
  • ② Entwässerungsrinne verstopft ohne Wartung und reicht bei Starkregen oft nicht
  • ③ Das Haus wirkt eingegraben
  • Das Haus steht eben

3. Die Straße liegt unten am Hang, und auf den Keller wird verzichtet

Liegt die Straße unten, wird das Erdgeschoss oft auf Straßenhöhe in den Hang geschoben. Das Haus sitzt dann ganz unten auf dem Grundstück, eingegraben statt eingebunden. Bergseitig schaut das Erdgeschoss gegen eine hohe Stützmauer: wenig Licht, kein Ausblick, und zwischen Haus und Mauer bleibt nur ein schmaler, schattiger Streifen. Ausgerechnet der größte Vorteil eines Hanggrundstücks, der Blick, wird verschenkt. Dazu kommt die Stützmauer selbst, einer der teuersten Posten am Hang.

Straße unten, ohne KellerBlick gegen die Mauer
Straße123ursprüngliches Gelände
  • ① Das Haus sitzt tief im Hang, der Blick ist verschenkt
  • ② Hohe, teure Stützmauer
  • ③ Das Erdgeschoss schaut gegen die Mauer: wenig Licht, nur ein schmaler, schattiger Streifen
  • Erdgeschoss ebenerdig zur Straße

Besser: das Haus in den Hang einbinden

Ein gut geplantes Haus nimmt den Höhenunterschied mit einem Untergeschoss auf. Bergseitig wird es bis auf Erdgeschossniveau angefüllt, sofern Bebauungsplan und Höhenlage es zulassen. Die erdberührte Wand wird dort abgedichtet, und das Hangwasser wird geordnet abgeleitet. Talseitig tritt das Untergeschoss heraus und bekommt Licht. Dort finden nicht nur Technik und Lager Platz, sondern auch Wohn- oder Gästeräume. Die Geschosse darüber können deshalb kompakter werden, die Fläche verteilt sich auf alle Geschosse. So liegen Zufahrt, Erdgeschoss und Garten passend zum Gelände: Das Erdgeschoss bekommt Licht und Ausblick, der Garten schließt ebenerdig an, und der Höhenunterschied wird zu nutzbarem Raum.

Gleicher Hang, zwei Lösungen
Ohne KellerKosten ohne Nutzen
Mutterbodengewachsener BodenTechnik,Abstellengrößere Grundfläche1234
  • ① Unterfüllung bis zum gewachsenen Boden
  • ② talseitig tiefere Fundamente
  • ③ Stützmauer, um die Auffüllung zu halten
  • ④ Technik und Abstellflächen brauchen Platz im Erdgeschoss: Die oberen Geschosse brauchen mehr Grundfläche, und am Hang wächst damit auch die Gründung
  • Für all das entsteht kein zusätzlicher Wohnraum
  • Keine Kellerwände nötig
Mit UntergeschossAufwand wird zu Raum
Mutterbodengewachsener BodenTechnik,LagerWohnen,Gästekompakt123
  • ① Technik und Lager wandern ins Untergeschoss, talseitig sogar Wohn- oder Gästeräume
  • Die Geschosse darüber bleiben kompakt: Die Fläche verteilt sich auf alle Geschosse
  • ② Talseitig Tageslicht und Zugang zum Garten
  • Keine Unterfüllung unter dem Haus
  • ③ Bergseitig Abdichtung und Ableitung des Hangwassers
  • Das Untergeschoss selbst kostet Geld, keine Frage

Was am Hang immer dazugehört

Das gilt bei jedem Anbieter und sollte in jedem Angebot geklärt sein:

  • Vermessung: Verbindlich planen und rechnen lässt sich erst mit den Höhendaten vom Geometer.
  • Gründung: Gegründet wird immer auf gewachsenem Boden. Am Hang bedeutet das oft Mehraufwand, und der ist teuer.
  • Erdarbeiten, Abfuhr und Deponie: Am Hang fallen oft große Erdmassen an. Abfuhr und Deponie sind der teure Teil.
  • Stützmauern und Böschungen: Stützmauern gehören zu den teuersten Posten am Hang.
  • Hangwasser und Entwässerung: Wasser vom Hang muss sicher am Haus vorbeigeführt werden.
  • Zufahrt und Garage: Gefälle und Lage zur Straße entscheiden über Komfort und Kosten.
  • Bebauungsplan: Er legt oft Höhenlage und Gebäudehöhe fest.

Wie stark diese Posten ins Gewicht fallen, hängt vor allem von der Neigung des Hanges ab.

So machen wir es bei Pfeil

Im Rems-Murr-Kreis liegen viele Grundstücke am Hang, gerade im Schwäbischen Wald und im Remstal. Wir bauen hier seit Generationen. Unsere Architekten planen jedes Haus für das konkrete Grundstück und legen die Höhen des Geländes im Entwurf von Anfang an fest, damit Zufahrt, Garage, Erdgeschoss und Garten zusammenpassen. Die Baukostenermittlung gibt Ihnen früh einen realistischen Überblick über alle Kosten. Verbindlich wird es mit dem Festpreis nach der Planung. Darin sind Erdarbeiten, Abfuhr und Deponie, Entwässerung, Außenanlagen und auch die Stützmauern enthalten, und Erdarbeiten und Außenanlagen führt unsere Firmengruppe selbst aus. Warum gerade diese Posten in vielen Angeboten fehlen, lesen Sie im Ratgeber Festpreis beim Hausbau. Beispiele unserer Häuser, auch in Hanglage, finden Sie unter Haus- und Wohnungsbau.

Checkliste fürs Hanggrundstück

Diese Fragen helfen Ihnen bei jedem Angebot, auch bei unserem:

  1. Ist der Entwurf für Ihr Grundstück geplant oder für ein ebenes Grundstück?
  2. Beruht das Angebot auf einer Vermessung mit den Höhen des Geländes?
  3. Wo liegt das Erdgeschoss im Verhältnis zur Straße?
  4. Sind die Erdarbeiten enthalten?
  5. Wenn ja: Steht dort nur „Aushub“, oder sind Abfuhr und Deponie ausdrücklich enthalten?
  6. Sind Stützmauern, Böschungen und Entwässerung im Angebot?

Häufige Fragen

Was ist beim Bauen am Hang zu beachten?

Vor allem drei Dinge: Das Haus wird nach dem Gelände geplant, nicht umgekehrt. Im Angebot müssen alle Kosten für Erdarbeiten, Gründung, Stützmauern und Außenanlagen stehen. Und das Regenwasser muss vom Haus weggeführt werden. Grundlage für alles ist ein Höhenplan vom Geometer.

Mit welchen Mehrkosten muss ich am Hang rechnen?

Am Hang fällt mehr Aufwand für Erdarbeiten, Gründung, Stützmauern und Entwässerung an. Wie viel, hängt vor allem von der Neigung des Hanges ab. Umso wichtiger ist eine gute Planung, die das Gelände berücksichtigt. Bei keinem Grundstück hat sie so viel Einfluss auf die Kosten wie am Hang. Verbindlich rechnen lässt sich das erst mit den Höhendaten vom Geometer.

Was heißt „die Topografie berücksichtigen“?

Das Haus wird nach dem Gelände geplant und nicht umgekehrt. Geschosse, Zufahrt, Garage und Garten werden so auf die vorhandenen Höhen gelegt, dass das Haus Licht und Ausblick bekommt und der Garten gut erreichbar ist.

Warum sollte das Haus nicht tiefer als die Straße liegen?

Dann fällt die Zufahrt zum Haus hin, und Regenwasser läuft Richtung Haus und Garage. Eine Entwässerungsrinne davor verstopft ohne regelmäßige Wartung und reicht bei Starkregen oft nicht aus.

Sind Erdarbeiten, Abfuhr und Deponie bei Pfeil enthalten?

Ja. Bei Pfeil ist all das im Festpreis enthalten: Erdarbeiten, Aushub, Abfuhr und Deponie, Fundament, Entwässerung, Außenanlagen, Stützmauern und Garage. Erdarbeiten und Außenanlagen führt unsere Firmengruppe selbst aus.

Sie haben ein Hanggrundstück? Sprechen Sie mit unseren Architekten.

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Über uns: Die Pfeil Bauträger GmbH aus Althütte gehört zur Pfeil Firmengruppe, einem Familienunternehmen mit über 170 Jahren Geschichte in vierter Generation. Planung und Bauleitung übernehmen unsere eigenen Architekten und Bauleiter.